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Tourenplanung

eine gute Planung spart Zeit und Nerven

 

 

Um eine Tour möglichst ohne große Überraschungen erleben zu könne, bedarf es einer soliden Vorarbeit. Es müssen Gebiet und Route festgelegt werden. Jeder der schon mal wandern war und viele Stunden zu spät am Zielort angekommen ist, weiß wovon ich rede .Ich selbst plane jede Tour/Wanderung vorher ziemlich genau um unvorhergesehenes möglichst gering zu halten und sicher und wohlbehalten anzukommen.

Für den Sonntagsspaziergang in gewohnter Umgebung ist dies natürlich optional. Hier kennt man sich in der Regel aus und ist nach ein oder zwei Stunden wieder zuhause.  Bei weiteren Wanderungen kann ich nur empfehlen, eine gute Planung vor zu bereiten.

Vorbereitung

Vorbereitung ist alles. Wandern kann für Körper und Geist sehr erholsam sein. Aber genauso schnell zur Qual werden wenn die Schuhe nicht richtig eingelaufen sind oder der Rucksack in die Schultern schneidet. Dies kann im Vorfeld gut vermieden werden in dem man abends nach Feierabend mit Wanderschuhen eine kleine Runde dreht oder zum Einkaufen mit dem Rucksack marschiert. Nachdem die Schuhe eingelaufen sind, sollten sie imprägniert werden. Nichts schlägt mehr aufs Gemüt als einen Tag lang in Nassen Schuhen umher zu wandern.

Ich persönlich verzichte klar auf Experimente beim Wandern. Alles was ich mitnehme wurde vorher gut getestet. So vermeide ich unangenehme Überraschungen.

Ein wichtiger Wegbegleiter sollte das Erste Hilfe Packet sein. Diese gibt es schon sehr günstig zu kaufen. Wer hier sparen möchte, was ich in Punkto Sicherheit nicht empfehlen kann, kann auch das Verbandsmaterial aus einem abgelaufenen PKW Verbandskasten nehmen. Allerdings empfehle ich diese Variante nicht.

Gebiet und Route

Was will ich? Hiernach entscheidet sich bereits in welche Regionen ich aufbrechen könnte. Möchte ich eine entspannte Tour entlang des Rheins mit möglichst wenigen Höhenmetern oder zieht es mich eher hoch hinaus in die Berge und zu einer tollen Aussicht. Möchte ich eine Rast auf dem Weg machen oder nehme ich Proviant mit sodass ich nicht einkehren muss.

Da es mich grundsätzlich in die Berge zieht, fällt in diesem Beispiel meine Gebietswahl auf das Siebengebirge. Hier finde ich alles von großen Bergen bis hin zu tiefen Tälern. Ich habe die Möglichkeit einzukehren z.B. im Milchhäusschen oder aber ich ziehe mich zurück in den Wald und genieße in Ruhe meinen Proviant.

Da das Gebiet geklärt ist, stellt sich jetzt die Frage, was ich alles sehen möchte und vor allem, wie viele Kilometer ich bereit bin zu gehen. Ich persönlich bin am Fuße des Ölbergs aufgewachsen und kenne so ziemlich jeden Weg und Pfad im Siebengebirge. Sollte man sich allerdings nicht so gut auskennen, empfehle ich die Wanderkarte Nr.38 des Eifelvereins, Drachenfelser Ländchen und Siebengebirge.  Ich nehme diese Karte immer zur Hand um mir einen Überblick zu verschaffen. Danach plane ich die zu gehende Route am Computer und übertrage anschließend den GPX – Track auf mein Garmin eTrex 20. Selbstverständlich ist dies aus ohne externes GPS möglich, es ist aber ein kleiner Luxus, den ich gerne dabei habe. Für den Fall.

Ich habe mich dazu entschlossen den Ölberg, den Petersberg, die Löwenburg und die Breiberge zu besuchen. Alle diese Orte lassen sich wunderbar in einer Tour abwandern und bieten von tollen Aussichten zu einsamen Waldwegen alles was das Herz begehrt.  Sollte kein Proviant mitgenommen werden, kann man auf dem Petersberg rasten oder auf dem Ölberg. Ein kleiner Abstecher zum Milchhäuschen schadet auch nicht, wobei es hier im Sommer oft sehr voll sein kann.

Wenn ich die Wahl habe, Plane ich meine Wanderungen gerne als Rundwege. Dies ist aber auch nicht immer möglich. Solltet ihr z.B. den Rheinsteig entlang wandern, so sind die Abschnitte natürlich keine Rundwege. Ich empfehle euch nach einem Bahnhof in Ziel nähe Ausschau zu halten und dann mit dem Zug wieder zum Ausgangspunkt zurück zu fahren. So kann man nochmal die ganze Wegstrecke genießen welche man vorher so mühsam erwandert hat.