Kajak-Abenteuer in Frankreich (Dore)

Mit dem Kajak durch Frankreich

Auf dieser Tour hat es uns zum Kajak fahren nach Frankreich verschlagen. 5 Tage und knapp 100 km Kajak Abenteuer liegen vor uns. Wir wollten raus aus dem Trubel und mal so richtig die Seele baumeln lassen aber gleichzeitig auch etwas Action haben.

Der Kajak Verleih den wir auch nur bestens empfehlen können, befindet sich direkt an der Dore und bietet an, euch an verschiedensten Positionen wieder abzuholen und zurück zum Camp zu fahren. Das Auto kann die ganze Zeit kostenfrei auf dem Gelände geparkt werden.

Die Kajaks sind zugegebener maßen keine Profi Geräte, dafür aber leicht zu handhaben und unsinkbar. Vor Ort haben wir unsere Reservierung bezahlt und zur Sicherheit im Shop noch zwei Wasserdichte Handycases gekauft (10.00€). Je nachdem was ihr braucht, bekommt ihr wasserfeste Tonnen um euer Equipment sicher zu verstauen. Nachdem dann alles auf die Bote verteilt wurde und man eine kurze Einweisung samt Karte bekommen hat, geht es auch schon los. Der Fluss ist absolut anfängertauglich, es gibt keine Rutschen oder Schleusen die bedient werden müssen. Allgemein ist die Dore sehr ruhig im vergleich zur Tarn. Das heißt das man sich nicht einfach nur treiben lassen kann. Man muss schon etwas tun um vorwärts zu kommen.

Wir haben uns für die 5 Tages Tour entschieden. Entlang des Flusses haben sich viele Campingplätze angesiedelt auf denen man relativ günstig übernachten kann. Wir waren in der Nebensaison dort und haben für zwei Personen max. 12.00€ zusammen gezahlt ( 2 Personen + Zelt).

Die erste Kaffeepause haben wir bei Sous Castell (44°55’00.0″N 1°38’46.0″E) auf einer Sandbank gemacht. Umgeben von wunderschönen hohen Felsen und Temperaturen von ca. 30 Grad.

Kaffeepause

Nach einigen Kilometern paddeln steuerten wir dann unseren ersten Camping Platz an.

Location : Camping Les Borgnes, 46200 Saint-Sozy

Jeder Campingplatz entlang der Dore hat eine Seichte stelle am Ufer, an welcher man sehr einfach mit dem Kajak anlanden kann.

In Saint-Sozy gibt es nicht viel zu sehen. Es ist ein kleines Örtchen mit einem Dorfladen und einem Bäcker, wo man das nötigste kaufen kann.

Am zweiten Tag führt uns die Dore entlang von sehr hohen Felsen und kleinen Häusern die teilweise in den Fels gebaut sind. Hier lohnt es sich wirklich, sich einfach mal treiben zu lassen.

Den zweiten Campingplatz fanden wir bei Le Bourniou, 24370 Saint-Julien-de-Lampon.

Hier ist gegenzug zu dem ersten Camingplatz, noch weniger los. Dafür ist es sehr ruhig und wer es mag, kann auf der gegenüberliegenden Flussseite ein Restaurant besuchen.

Am dritten Tag sind wir in Vitrac angekommen bzw. vorbei gefahren. Ein wirklich toller Ort mit Malerischen Häusern und Burgen hoch über dem Fluss. Bei Carsac-Aillac gib es ein Haus, welches direkt an den Fluss gebaut ist und welches eine Anlegestelle hat. Dort kann man anscheinend super einkehren. Leider war es in der Nebensaison geschlossen. Es sieht auf jeden fall sehr einladend aus.

Der Campinglatz an diesem Tage fanden wir bei 44°49’35.0″N 1°13’43.0″E ( Le perpetuum)

Auf dem Campingplatz kann man sich sogar Brötchen bestellen und morgens abholen. Da wir aber relativ Zeitig da waren und noch etwas von der Umgebung sehen wollten sind wir auf eine kleine Wanderung in den nächst größeren Ort los gezogen. Ca. 2,5 km entfernt ist Carsac-Aillac. Hier gibt es neben ein paar kleinen Kiosks auch einen Supermark der vergleichbar ist mit Rewe oder Edeka.

Nachdem wir unsere Vorräte aufgefrischt hatten und ca. 10 Eis bei 30 Grad verputzt haben, ging es zurück zum Campingplatz.

Am vierten Tag geht es am malerisch, an die Dore gebautem Ort Cénac-et-Saint-Julien vorbei. Man kann in den hohen Felswänden sehen wie dort kleine Häuser bzw. kleine Wege etc. eingeschlagen sind.

Wenn ihr hier seit, passt auf die Touristen Schiffe auf. Diese haben ganz schönen Wellengang und nehmen sich ihre Vorfahrt. Immer schön an der Seite halten.

In Vézac sind wir dann am unserem letzten Campingplatz angekommen. Dieser ist auch mit Abstand der schönste gewesen. Wir sind noch auf die Burg aufgestiegen welche direkt an der Dore liegt. Der Aufstieg ist schweißtreibend aber die Aussicht lohnt sich. Die Besichtigung von außen bzw. dem ersten Burgring ist frei. Wer sich die Burg von innen ansehen will, muss allerdings etwas bezahlen.

Nach Rückkehr zum Campingplatz gab es nicht schöneres als nach einer Dusche in den Pool (im Preis inkl.) zu springen und danach den Tag gemütlich im Sonnenstuhl ausklingen zu lassen.

Am nächsten Tag ging es nur noch ein Stückchen die Dore runter (4 km) und dort wurden wir dann abgeholt. Nach einer guten Stunde Rückfahrt waren wir dann auch wieder am Auto und traten die heimfahrt nach Deutschland an.

volle Distanz: 89449 m
Maximale Höhe: 164 m
Minimale Höhe: 63 m
Gesamtanstieg: 2165 m
Gesamtabstieg: -2218 m
Gesamtzeit: 08:55:06
2 Comments
    • Christopher

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