Etappe 7 Rengsdorf –> Sayn

Das Ende des unteren Mittelrheintals kommt näher. Noch zwei Stationen und wir sind im oberen Mittelrheintal angekommen. Auf diesem Abschnitt nähern wir uns wieder dem Rhein. Wir werden ihn auf dieser Tour zwar nicht mehr zu sehen bekommen, jedoch gibt es einiges anderes tolles zu entdecken.

Vorab muss gesagt werden, wenn ihr die Möglichkeit habt, mit zwei Autos anzureisen, macht das. Es spart euch später eine Menge Warterei. Am besten parkt ihr einen PKW am Start und einen am Ende. Es gibt genügend Freie Parkplätze überall dort. Der Grund warum ich das empfehle ist einfach. Am Ziel angekommen müsst ihr zuerst mit dem Bus weiter nach Vallander (Etappe 8 ). Dort müsst ihr mit dem Zug nach Neuwied zurück. In Neuwied angekommen müsst ihr versuchen den Bus nach Rengsdorf zu bekommen. Dieser Verkehrt Samstags beispielsweise nur alle 2 Stunden. Mich hat die Rückfahrt ca. 3 Stunden gekostet, dies könnt ihr euch ganz einfach sparen. 

Der Rheinsteig auf dieser Strecke verläuft an Oberbieber,Gladbach und Heimbach-Weis vorbei ohne durch die Orte zu führen. Bei Regen ist dieser Abschnitt nicht gefährlich aber die Wege sind auch hier nicht die besten da sie von Mountainbikern stark zerfahren wurden. 

Wer möchte kann nach ca. 4/6 des Weges im Zoo Neuwied einkehren. Dort führt der Rheinsteig direkt vorbei. Auf meiner Wegstrecke (GPX) bin ich kurz vom eigentliche Rheinsteig abgewichen und um den Zoo in Neuwied herum gelaufen. So bekommt man völlig Kostenlos einen tollen Einblick in viele Tiergehege. Der Weg ist allerdings 60% Bergauf. Sobald man um den Zoo herum ist trifft man automatisch wieder auf den Rheinsteig. 

Der Rheinsteig verläuft zum Teil parallel auf dem Limes entlang. Der Limes ist ein römischer Grenzwall aus der Zeit 1. bis 6. Jahrhundert n. Christus. Es lohnt sich ein Blick auf die Infotafeln zu werfen um etwas über diese Geschichte zu erfahren. 

Limes (lateinisch ursprünglich „Querweg“, „Schneise“, vor allem „Grenzweg“ im Zusammenhang mit der Einteilung eines Raumes oder der Erschließung eines Geländes, später allgemein „Grenze“;[1] Plural limites) bezeichnet die vom Römischen Reich vom 1. bis 6. Jahrhundert n. Chr. angelegten Grenzwälle oder militärischen Grenzsicherungssysteme in Europa, Vorderasien und Nordafrika. Es wird auch für spätere vergleichbare Grenzziehungen (Limes Saxoniae) oder Überwachungsanlagen an Reichsgrenzen verwendet. 

Quelle: wikipedia

DOWNLOAD GPX TRACK

 

volle Distanz: 15646 m
Maximale Höhe: 304 m
Minimale Höhe: 67 m
Gesamtanstieg: 1399 m
Gesamtabstieg: -1616 m
Gesamtzeit: 04:06:18

 

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