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Harter Aufstieg – Die Engelsley

Die Sonne scheint, es ist jedoch nicht so warm wie die letzten Tage.
Trotzdem ideales Wanderwetter. Ich entschließe mich dazu noch einmal nach Altenahr zu fahren, wo ich auch meine letzte Tour am Teufelsloch gewandert bin. Diesmal jedoch in die andere Richtung. Ich möchte die Engelsley erklimmen. Dazu parke ich erneut auf meinem Lieblings Parkplatz. Dieser ist kostenlos und liegt perfekt als Startpunkt meiner dieswöchigen Tour. Ich gehe vom Parkplatz aus Richtung Altenahr. Schon in der Ferne kann ich die Burg Ahr sehr gut erkennen. Ich schlängele mich die Weinberge hinunter und dann durch das kleine Örtchen. Ich verlasse das Örtchen und gehe durch den Straßentunnel. Dieser Tunnel wurde unter der Engelsley hin durch gebaut. Am anderen Ende angekommen mache ich mich auf den Weg Richtung Feuerwehr. Dies ist gar nicht soweit.

Dort angekommen geht es direkt auf einem unscheinbaren Pfad in den Wald hinauf. Die ersten 30 Minuten, geht es nur Serpentinenartig den Weg entlang. Der erste Aussichtspunkt, lässt nicht lange auf sich warten. Eine wunderschöne Aussicht mit vielen grünen Bergen. Lediglich das Klärwerk stört ein wenig in der Aussicht. Der Weg schlängelt sich weiter über scharfkantige Schieferplatten. Die Engelsley lässt nicht lange auf sich warten. In einigen Wanderführern, habe ich gelesen, dass dies ein sehr schwerer Anstieg sein soll. Klettergeschirr habe ich keins dabei. Oben angekommen sehe ich schon das in den Felsen Sicherungshaken geschlagen sind in die man seine Seile einhaken kann. Ich werde den Anstieg ohne Sicherung versuchen. Dies mache ich natürlich auf eigene Gefahr. Falls ihr euch dazu entscheiden solltet, meinen Weg zu folgen, kann ich euch nur empfehlen Sicherungsgeschirr mitzunehmen. Die Felswände sind scharfkantig und sehr steil. Schwindelfrei müsst ihr schon sein. Auf dem ersten hohen Berg angekommen dachte ich schon, dass ich es geschafft habe.

Doch dann schweift mein Blick den Horizont und ich sah das Gipfelkreuz. Bis dahin war es noch ein ganz schönes Stück. Nichts desto trotz, kraxelte ich weiter über den Bergkamm. Wirklich einfach ist dies nicht. Gutes Schuhwerk ist voIMG_2143n absoluter Notwendigkeit. Als ich den Gipfel erreiche, wurde ich mit einer grandiosen Aussicht belohnt. Man konnte regelrecht von oben auf die Burg Ahr schauen. Am Kreuz selber musste ich mich natürlich noch im Gipfelbuch verewigen. Da der Anstieg nicht ganz unbeschwert ich war entschied ich mich meiner Mittagspause hier zu machen. Ich hatte einen Laib Brot, Käse und Äpfel dabei. Laut dem Berg Buch, war heute schon jemand hier gewesen.

Nach meiner Pause schaute ich noch einmal genauer den Berg hinab und plante schon mal den Abstieg. Ich wollte unbedingt bis ans Ende der Bergretter wandern. Über den Bergkamm führte ein schmaler Pfad gesäumt von scharfkantigen Schieferplatten und rutschigen abhängen. Vorsichtig ging ich voran. Am Ende der Bergkette angekommen ging es sehr steil Berg ab. Ich konnte den Weg kaum erkennen da Teilstücke stark zugewachsen waren. Ich kletterte Bergab und musste sehr aufpassen, nicht auszurutschen.IMG_2188

Ungefähr 50 m lang rutschte ich schräg auf feinen kleinen  Schieferbruchstücken den Berg hinunter. Unten angekommen war es nur noch ein Spaziergang. Der Weg war gut ausgebaut und führte direkt entlang der Ahr zurück nach Altenahr. Im Ort selber, ging ich über den gleichen Weg, den ich gekommen war, zurück zu meinem Auto.

DOWNLOAD des GPS Tracks zum nachwandern

Fazit:

Eine wirklich fantastische Route, mit grandioser Aussicht. Wem normale Wanderwege zu langweilig sind und wer gerne etwas mehr Action  hat, Der ist hier bestens beraten. Schwindel Freiheit und ein sicherer Stand müssen allerdings gegeben sein. Idealerweise bringt ihr noch euer Sicherungsgeschirr mit. Es gibt hier viele sehr steile Passagen, daher solltet ihr ausreichend Wasser mitnehmen. Vergesst nicht euch im Gipfelbuch zu verewigen.

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