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Teufleloch,Teufelsley und Schrock

Ich suchte am Vorabend der Tour nach einer passenden Route welche mich ca. 4-6 Stunden beschäftigen würde. Da ich nicht vorhatte sehr weit zu fahren, kam mir die nahe gelegene Eifel in den Sinn. Nach ein wenig Onlinerecherche hatte ich mich eine sehr schöne Route gefunden. So habe ich am Abend noch schnell, mein Garmin Etrex 20 mit dem Gpx-Track gefüttert um während der Wanderung immer auf Kurs zu bleiben. Da ich gerne auch mal etwas warmes Esse wenn ich draußen unterwegs bin, packte ich mir kurzerhand meinen Mini Trangia Kocher ein und eine Tütensuppe. Spiritus war genügend vorhanden,Streichhölzer eingepackt, Löffel.Wasser,Suppe, alles da.

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Am morgen dann ging es los Richtung Altenahr. Ich parkte meinen PKW relativ hoch gelegen an einer großen Grillhütte mit angeschlossenem Parkplatz.( Koordinaten: 50.5216, 6.9895 ) Zu meinem Glück sogar ein kostenfreier. Von hier startete ich meine Route, die mich erstmal vom hohen Berg ins Tal führte. Das erste was mir ins Auge fiel, war die Burg Altenahr die man aus der Ferne bewundern konnte. Zu gerne hätte ich sie mir angeschaut aber das Wetter sah nicht sonderlich gut aus, so
dass ich mir entschloss, die Burg ein anderes mal zu besichtigen und lieber erstmal der eigentlichen Route weiter zu folgen.
Der Weg brachte mich aus der Natur direkt in das kleine Städtchen Altenahr. Viele ältere Gebäude sind dort zu sehen, aber auch neuere. Mein weg führte mich direkt an die Ahr, an der er ein kleines Stück entlang ging, bevor es wieder in die schöne Natur ging. Nach wenigen hundert Metern, sah ich die Schilder Richtung Teufelsloch. Ein relativ steiler anstieg folgte. Jedoch wurde ich bereits nach ca. 15 min. mit dem ersten Aussichtspunkt am schwarzen Kreuz belohnt. Einmal kurz durchatmen und weiter ging es den mit Schiefer gesäumten Anstieg weiter hinauf. Erstaunlich wie Ruhig es hier schon ist obwohl man noch nicht lange aus der Stadt heraus ist. Nach einigen weiteren Höhenmetern, erreichte ich das Teufelsloch.IMG_2019

 Wer an der Geschichte um das Teufelsloch interessiert ist, der kann alles was es dazu gibt, hier nachlesen.
Vom Teufelsloch aus geht es erst einmal wieder ein wenig bergab. Aber diese Entspannung dauert nicht lange an und der nächste Anstieg ist schon greifbar nahe.
Das nächste Etappenziel ist die Teufelsley. Aus einigen Berichten die ich im Vorfeld gelesen habe, soll der Aufstieg dorthin relativ schwierig sein. Aber ich wollte es trotzdem versuchen. Dort angekommen wurde mir schnell klar warum es so schwierig sein soll. Ich konnte mit Mühe einen Weg aus Schieferplatten und Geröll erkennen. Wie eine Bergziege schon ich mich auf allen vieren unter Bäumen hindurch die Felswände hinauf. Zwischenzeitlich hatte ich bedenken das dies sicherlich nicht der Richtige Weg war, doch er war es. Allerdings hat sich der Aufstieg doch sehr gelohnt. Auch wenn ich mit wackeligen Beinen oben angekommen bin.

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Ich fand, bei dieser Aussicht, kann man ruhig sein Mittagessen einnehmen und so baute ich meinen Mini – Trangia Kocher auf und kochte mir eine schnelle Nudelsuppe. Der Sturmkocher hält einfach immer was er Verspricht. Ein Top Teil. Trotz sehr starkem Wind kochte mein Wasser binnen kürzester Zeit. Nach dem Essen habe ich noch einmal kurz inne gehalten und die wirklich Traumhafte Aussicht genossen.

 

Auf auf zum Schrock heißt es dann für mich. Laut meiner Karte soll dort eine Hütte sein. Die will ich mir natürlich angucken. Nach einem breiten und ausgefahrenem Waldweg der wirklich nicht schön war, komme ich gut am Schrock an.

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Nach dem ich auch von hier kurz die Aussicht genossen habe, geht es erstmal weiter Richtung Kreuzberg. Der Weg fällt ab, so ist die strecke in einer guten Zeit gemeistert. In Kreuzberg selber geht es an ein wenig an der Ahr entlang und nach wenigen hundert Metern wieder aus der Ortschaft heraus. Ich spüre wie ich schneller werde den ich habe im Gefühl, das es nicht mehr weit sein kann, bis ich wieder am Auto angekommen bin. Es geht an einem Wohnhaus vorbei über einen sehr schmalen Trampelpfad der ein wenig zugewuchert ist. Aber kein Problem. Ich erreiche das Ende des Trampelpfades und gehe parallel zur Autobahn auf einem alten Schiefer Weg. IMG_2052Der Schiefer Weg führt mich aber zum Glück nur kurz in Autobahn nähe. Es schlängelt sich ein in Serpentienen angelegter Weg mit einigen Stufen, viele Meter für mich voran. Oben angekommen, geht es wieder in den Wald. Das folgende Stück war für mich das anstrengendste der gesamten Tour. Auch hier schlängelt sich ein in Serpentienen angelegter Weg für viele Meter vor mir her. Es ist so anstrengend, das ich alle paar Meter eine kurze Pause machen muss. Aber, der Weg ist das Ziel. Oben angekommen geht es noch ca. einen km weiter und ich kann schon von weitem die Autobahnüberführung sehen die mich zu meinem Auto führt.
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Mein Fazit: Ein wirklich sehr schöner Weg mit Wunderschönen Aussichtspunkten und einer guten länge. Von Ort bis einsam im Berg ist hier alles vertreten. Ich habe auf meiner ganzen Tour, fünf weitere Wanderer gesehen. Allerdings bin ich auch unter der Woche unterwegs gewesen. Für Familien mit kleinen Kindern kann ich diesen Trail aber nicht empfehlen da er doch teils deutlich schwere Anstiege beinhaltet sowie mit seinen 14,3 km länge ein wenig weit für die meisten Kids sein sollte.GPS Track der Route zum Anschauen und zum freien Download

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